Protein Pancakes

Fluffige Protein Pancakes ohne Zucker: Mein Lieblingsrezept

Fluffige Protein Pancakes ohne Zucker: Mein Lieblingsrezept

Du suchst nach einem Protein Pancakes Rezept, das wirklich fluffig wird und nicht wie Gummi schmeckt? Dann bist du hier genau richtig. Ich zeige dir mein liebstes Rezept für drei Portionen, das ich regelmäßig fürs Meal Prep mache, proteinreich, mit wenig Zucker und einem Trick, der den entscheidenden Unterschied macht.

Und ganz nebenbei sparst du dir damit auch das Geld für überteuerte fertige Protein Pancakes aus dem Supermarkt, die meistens sowas von trocken und fest sind, dass man sie kaum runterbekommt.

Warum dieses Rezept?

Ich habe ehrlich gesagt schon einige Protein Pancake Rezepte ausprobiert, bei denen das Ergebnis eher an einen zähen Eierkuchen erinnerte als an fluffige Pancakes. Mit der richtigen Mischung aus Mehl, Magerquark und Proteinpulver, plus einem kleinen Trick beim Backen, wird das hier aber wirklich nichts mehr mit trockenen, gummiartigen Protein Fladen zu tun haben.

Nährwerte pro Portion (von 3 Portionen)

Hinweis: Die Werte sind Richtwerte, da sie je nach Marke des Proteinpulvers und Quarks leicht variieren können.

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien ca. 315 kcal
Eiweiß ca. 36 g
Kohlenhydrate ca. 24 g
Fett ca. 8 g

Ca. 36 g Eiweiß pro Portion ist wirklich mega. Dein Proteinbedarf kann eben so einfach sein, ganz ohne auf dein Gönnungsfrühstück verzichten zu müssen. Durch den Magerquark bekommst du hier ein richtiges Protein Kraftpaket, das satt macht und trotzdem leicht im Magen liegt.

Zutaten für 3 Portionen

  • 1 TL Vanilleextrakt (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
  • 80 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Magerquark
  • 60 g Vanille Proteinpulver*
  • 30 g Erythrit* (bis zu 50 g, wenn du es süßer magst)
  • 100 bis 150 ml Wasser
  • 3 Eier

Zubereitung

  1. Alle trockenen Zutaten (Mehl, Proteinpulver, Erythrit, Salz) in einer Schüssel vermischen.
  2. Eier, Vanilleextrakt, Magerquark und Wasser dazugeben und alles glatt verrühren.
  3. Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
  4. Teig portionsweise in die Pfanne geben und backen, bis die Oberfläche kleine Löcher zeigt und nicht mehr teigig glänzt.
  5. Wenden und nur noch kurz von der zweiten Seite backen.
  6. Mit Beeren, frischem Obst oder Apfelmus servieren.

Der Trick: Magerquark statt Milch

Der eigentliche Clou an diesem Rezept ist, dass wir die Milch komplett durch Magerquark ersetzen und diesen nur mit Wasser mischen. Das ergibt im Grunde auch eine Art Milch, nur eben mit deutlich mehr Protein. Dadurch bekommst du nicht nur einen saftigeren Teig, sondern schraubst auch den Eiweißgehalt nochmal richtig nach oben, ganz ohne zusätzliche Kalorien oder Zucker.

Wie viel Wasser sollte ich verwenden?

Das hängt davon ab, welche Konsistenz du magst und wie dick deine Pancakes am Ende werden sollen. Mit 100 ml bekommst du einen etwas festeren Teig und dickere Pancakes. Mit 150 ml wird der Teig dünnflüssiger und ähnelt schon eher einem klassischen Eierkuchen. Wichtig ist nur, dass der Teig nicht zu flüssig wird, sonst lässt er sich in der Pfanne nicht mehr gut formen und zerläuft zu schnell.

Mein wichtigster Tipp: Die Backzeit entscheidet über die Fluffigkeit

Das ist tatsächlich der Punkt, an dem die meisten Protein Pancakes scheitern. Wenn du sie zu lange in der Pfanne lässt, werden sie fest und verlieren ihre Fluffigkeit. Der Trick ist, die erste Seite so lange bei mittlerer Hitze zu backen, bis die Oberfläche kleine Löcher zeigt und nicht mehr teigig aussieht, das ist dein Signal zum Wenden. Die zweite Seite braucht danach nur noch kurz Zeit. Geduld zahlt sich hier wirklich aus.

Welches Proteinpulver eignet sich am besten?

Ich verwende für dieses Rezept am liebsten Vanille Proteinpulver*, weil es dem Teig automatisch eine schöne, runde Süße und ein angenehmes Aroma gibt, dadurch brauchst du auch weniger zusätzlichen Süßstoff. Neutrales Proteinpulver funktioniert genauso gut, ist aber eher Geschmackssache. Mir persönlich schmeckt das Ergebnis mit Vanillegeschmack* einfach besser.

Wie süß sollten die Pancakes sein?

Das Vanille Proteinpulver* bringt meist schon eine gewisse Süße mit, daher reichen 30 g Erythrit für die meisten völlig aus. Falls du es süßer magst, kannst du problemlos bis zu 50 g Erythrit verwenden, ohne dass der Teig oder Geschmack negativ beeinflusst wird.

Womit serviere ich Protein Pancakes am besten?

Meine liebsten Topping Kombinationen:

  • Frische Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren)
  • Saisonales Obst, klein geschnitten
  • Apfelmark oder Apfelmus für eine fruchtig süße Note ohne zusätzlichen Zucker

So bleibt das Rezept insgesamt zuckerarm, du bekommst aber trotzdem Frische und Süße dazu.

Eignen sich Protein Pancakes für Meal Prep?

Auf jeden Fall, genau dafür habe ich dieses Rezept eigentlich entwickelt. Ich mache grundsätzlich gleich drei Portionen auf einmal vor. Eine Portion esse ich direkt, die restlichen zwei nehme ich für die nächsten Tage mit zur Arbeit. Einfach im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf kurz aufwärmen, Pfanne, Toaster oder Mikrowelle funktionieren alle gut.

Wie lange sind die Pancakes haltbar?

Im Kühlschrank halten sich die fertigen Pancakes problemlos 3 bis 4 Tage. Du kannst sie auch einfrieren, falls du größere Mengen vorbereiten möchtest, dann einfach portionsweise mit Backpapier dazwischen einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Q&A: Häufige Fragen zum Rezept

Kann ich das Mehl komplett weglassen?
Theoretisch ja, dann wird der Teig aber etwas anders in der Konsistenz. Das Mehl sorgt zusammen mit dem Magerquark für die richtige Bindung und Fluffigkeit. Habe ich schon getestet, schmeckt nach einem faden süßen weißen Omelette.

Welches Erythrit eignet sich am besten?
Normales, herkömmliches Erythrit Granulat* oder Puder* funktioniert problemlos. Du kannst es 1 zu 1 wie normalen Zucker dosieren. Ich persönlich finde das gewöhnliche Erythrit Granulat besser.

Kann ich auch normale Milch statt Wasser und Magerquark nehmen?
Klar, das würde auch funktionieren, dann verlierst du aber den zusätzlichen Proteinboost, den der Magerquark mitbringt. Genau das macht diesen Trick ja so wertvoll.

Warum werden meine Pancakes nicht fluffig?
Meistens liegt es an der Backzeit. Wenn du sie zu lange in der Pfanne lässt, verlieren sie ihre Fluffigkeit. Achte auf die kleinen Löcher an der Oberfläche als Signal zum Wenden.

Kann ich die Menge an Erythrit anpassen?
Ja, problemlos. 30 g reichen meistens aus, du kannst aber bis zu 50 g nehmen, wenn du es süßer magst.

Wie viel Wasser brauche ich genau?
Das kommt auf deinen Geschmack an. 100 ml ergeben einen dickeren Teig, 150 ml machen den Teig dünner und ähneln eher einem klassischen Eierkuchen. Taste dich am besten beim ersten Mal langsam ran.

Fazit

Dieses Protein Pancakes Rezept ist genau das, was ich mir für meinen Alltag wünsche: schnell gemacht, proteinreich, nicht zu süß und durch die Eigenschaft, sich super vorzubereiten, perfekt fürs Meal Prep. Der entscheidende Trick liegt sowohl in der Backzeit als auch im Magerquark statt Milch, der den Eiweißgehalt nochmal richtig nach oben schraubt. Mit ca. 36 g Eiweiß pro Portion bekommst du ein richtiges Powerfrühstück, das genauso gut schmeckt wie es sättigt, und das ganz ohne überteuerte Fertigprodukte aus dem Supermarkt. Probier es aus und pass die Süße sowie das Topping ganz nach deinem Geschmack an.

 

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